Makuladegeneration (AMD)

Die Makula ist der Ort des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Durch die Makuladegeneration werden die Sehrezeptoren geschädigt. Es gibt aktuell keine Therapie, die eine Heilung ermöglicht. Durch geeignete Maßnahmen lässt sich aber das Voranschreiten der Makuladegeneration verhindern bzw. verzögern.

Zwei Arten von Makuladegeneration werden unterschieden:

Die trockene Makuladegeneration
-trockene AMD

  • Schreitet eher langsam voran
  • Nach Rücksprache mit dem Augenarzt können hochdosierte Vitamine (basierend auf der ARED-Studie) eingenommen werden, um das Risiko zu senken, dass ein „feuchte“ Makuladegeneration entsteht.
  • Sehr guter UV-Schutz ist ratsam: UV400, Kantenfiltergläser oder Wellnessprotect-Brillen von Eschenbach. Diese Brillen gibt es auch als einfache Übersetzbrillen.
  • Rauchen ist ein Risikofaktor: Wer AMD hat, sollte mit dem Rauchen aufhören.
  • Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt sind wichtig.
  • Eigenkontrollen mit dem Amsler-Gitter sind anzuraten, um Veränderungen festzustellen und ggf. den Augenarzt aufzusuchen.

Die feuchte Makuladegeneration
-feuchte AMD

  • Kann sehr schnell die Sehleistung reduzieren und zur Erblindung führen
  • Eine frühzeitige Behandlung ist mit Injektionen (Lucentis, Avastin, Eleya) möglich und kann das Fortschreiten verhindern und sogar da Sehvermögen wieder etwas verbessern.
  • Es handelt sich bei den Injektionen, um sogenannte VGEF-Hemmer. Botenstoffe, die das Wachstum von kleinen, viel zu instabilen Blutgefäßen fördern, werden dadurch „abgefangen“. Diese neuen, instabilen Blutgefäße sind schädlich, da sie leicht Schaden nehmen und zu Flüssigkeitseinlagerungen und Einblutungen führen. Beides gefährdet nachhaltig die Sehkraft.
  • Oft kommt es gleichzeitig zu einem Makulaödem. Diese Flüssigkeitsansammlung im Bereich der Makula geht durch die Therapie wieder zurück, dadurch kann sich der Visus/die Sehkraft verbessern.

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